Waterford 2014

Waterford

Auf der Liste unserer Tagesausflüge stand unter anderem auch die älteste Stadt Irlands:
Waterford.
Tatsächlich geht die Gründergeschichte zurück bis auf die Wikinger, die sich im 9. Jahrhundert dort niederließen.
Aber nicht nur die Geschichte Waterfords ist extrem interessant, sondern auch die Besichtigung der Glasfabrik „Waterford Crystal“ hat uns magisch angezogen.

Die in der berühmten Glasfabrik hergestellten Glaswaren sind nicht einfach Gläser oder Vasen, sondern jedes Teil für sich ist ein kleines Kunstwerk. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Dinge aus dieser Fabrik kommen, von denen man es gar nicht auf dem Schirm hat.
Wusstet ihr, dass super viele Sportauszeichnungen (u.a. für große Tennisturniere, Football, Basketball, etc.) aus dem Hause Waterford Crystal stammen? Oder beispielsweise auch der New Year’s Celebration Crystal Ball vom Times Square? Nein? Ich auch nicht!
Um so faszinierender war es einen kleinen Einblick zu bekommen, wie diese exklusiven Stücke hergestellt werden.

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Die ursprüngliche Waterford Crystal Fabrik wurde 1783 von George und William Penrose gegründet und hat sich einen hervorragenden Ruf weltweit erarbeitet. 1851 wurde die Firma allerdings geschlossen, bis 1947 der tschechische Einwanderer Charles Bacik gemeinsam mit dem Designer Miroslav Havel die Glasfabrik wieder zu neuem Leben erweckte. Die alten Designs wurden übernommen und teilweise verbessert, seither operiert die Firma wieder weltweit. Zwar erlebte Waterford Crystal immer mal wieder Krisen, aber hat es immer wieder geschafft, diese zu meistern.

Die Figuren und Kronleuchter aus der Manufaktur sind unerschwinglich (so eine Skulptur geht bei schlanken 15.000 Euro los :D) und auch die Preise für Gläser und Vasen haben sich gewaschen. Wer mal eben 100 Euro für ein Whiskeyglas oder 1.000 Euro für eine schicke Vase übrig hat, der wird sich im 7. Himmel wähnen, wenn er die wunderschönen Waterford Crystal Produkte in seinen Händen hält.

Nach der Besichtigung der Glasmanufaktur haben wir noch das Medieval Museum besucht und einen netten Einblick in die Geschichte der Stadt mitgenommen. Leider konnte man drinnen keine Fotos machen, weil das Licht extrem schlecht war, aber wer möchte, kann sich hier einen kurzen Überblick verschaffen.

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Zum Abschluss haben wir noch fürstlich im Lokal „Espresso“ gespeist, was ich jedem nur ans Herz legen kann, der jemals nach Waterford kommt.
Angeboten wird italienische Küche und es schmeckt hervorragend. Für mich gab es sogar eine ganze Reihe an „glutenfree options“, angefangen von Pasta über Pizza und Nachtisch.
Von 17-19 Uhr gibt es ein early bird Menü, für das man nur 21€ pro Person zahlt (ohne Getränke). Seine Vor-, Haupt- und Nachspeise konnte man aus einer Tageskarte wählen und sein Menü selbst zusammenstellen. Ich hatte Fischsuppe, glutenfreie Penne und glutenfreien Brownie mit Peanutbutter Eis. Zum Parkplatz sind wir dann nur noch gerollt – also wer in der Stadt ist und hier nicht vorbeischaut, verpasst wirklich etwas :)

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Übrigens: Nicht wundern, die Bilder haben die Markierung von meinem Foodblog, weil ich dort separat über das Essen unserer Reise gebloggt habe :)

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